Griechischer Bergtee (Sideritis scardica)

Griechischer Bergtee – Sideritis scardica

Der Griechische Bergtee (Sideritis scardica) ist keine Kräuterteemischung, sondern eine Pflanze. Umgangssprachlich ist sie als Hirtentee, Gebirgstee, Olypmischer Bergtee oder griechisches Eisenkraut geläufig. Neben Griechenland wächst Sideritis scardica auch in anderen Balkanländern wie Bulgarien. Dort ist er als Bulgarischer Bergtee bekannt.

Zubereitung und Anwendung

Bereits seit der Antike ist der Griechische Bergtee ein beliebtes Getränk und wurde als Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden, bei Erkältungen und Schmerzen aller Art eingesetzt.

Wir trinken unseren Griechischen Bergtee am Liebsten einfach pur als warmen Tee. Sein Aroma ist erfrischend vielfältig und hat im Nachgeschmack eine leichte Honignote. In Griechenland wird der Tee traditionell mit Zimt und Zitrone verfeinert. Insgesamt eignet sich Bergtee sehr gut für selbst kreierte Teemischungen und lässt sich auch mit Süßholzwurzel oder Ingwer sehr gut kombinieren. Zum natürlichen Süßen kann ein Löffelchen Honig oder unsere Glycerin-Tinktur aus Süßholz verwendet werden.

Griechischer Bergtee kann sowohl warm als auch kalt getrunken und auch zubereitet werden. Im Kühlschrank aufbewahrt ist er mehrere Tage haltbar und schmeckt hervorragend als Eistee oder sommerliches Erfrischungsgetränk.

Wie lange ziehen lassen?

Griechischer Bergtee wird mit heißem Wasser aufgegossen (90-100 Grad) und kann je nach Größe der Blüte bis zu 10 Minuten ziehen. In manchen Gegenden Griechenlands wird der Tee sogar über eine längere Zeit auf dem Herd ausgekocht. Bei kleinen Blüten ist es ausreichend, wenn der Bergtee ca. 4-5 Minuten im heißen Wasser abgedeckt zieht.

Als Kaltauszug zubereitet wird er mit Wasser aufgegossen zieht über Nacht für mehrere Stunden im Kühlschrank. Er verändert dabei kaum die Farbe und schmeckt besonders fein und mild aromatisch.

Nebenwirkungen

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Griechischer Bergtee kann täglich getrunken werden und ist durch seine natürliche Süße auch bei Kindern beliebt.

Botanische Beschreibung

Sideritis scardica gehört zur Gattung der Gliedkräuter und stammt aus der Familie der Lippenblütler. Sie stammt aus dem Olymp-Gebirge, dem höchsten Gebirge Griechenlands.

Griechischer Bergtee ist eine winterharte Pflanze, die auch unter einer Schneedecke bei Minusgraden weiter gedeiht. Sie ist ein- bis mehrjährig und wächst ab einer Höhe von 1000 Metern bevorzugt auf trockenem Untergrund und Kalksteinboden.

Die ausgewachsene Pflanze wird etwa 50 Zentimeter hoch und ist vollständig mit weichen Haaren bewachsen. Sideritis scardica hat wunderschöne Ähren, die von oben nach unten wachsen. Die Blütenstiele sind mit vielen zart gelben Blütenkelchen besetzt, die in ihrer Form den Blüten von Schlüsselblumen ähneln.

Griechisches Eisenkraut

Zur Pflanzengattung der Sideritis (griech. „sideros“ für Eisen) wurden in der Antike alle Pflanzen gezählt, die in der Lage waren, Wunden zu heilen, die durch Eisenwaffen verursacht wurden. Auch aus der Signatur der Pflanze lässt sich der Gattungsname ableiten: Die Form der Kelchblätter läuft nach vorne hin spitz zu und ähnelt optisch einer Speerspitze.

Griechischer Bergtee Sorten

Es gibt mehr als 140 Sideritis-Arten, von denen in Griechenland gleich mehrere Sorten als Bergtee bezeichnet werden. Sie tragen jeweils die Region im Namen, in der sie wachsen.

Diese griechischen Sideritis-Arten werden traditionell als Tee verwendet:

  • Sideritis clandestina (Taygetos Gebirge)
  • Sideritis euboea (Region Euboia)
  • Sideritis perfoliata (Region Epirius)
  • Sideritis raeseri (Parnass Gebirge)
  • Sideritis scardica (Olymp Gebirge)
  • Sideritis syriaca (Insel Kreta)
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