Sangre de Drago

Das Baumharz des Drachenblutbaumes wird ähnlich wie beim Kautschuk gewonnen, indem die Rinde leicht eingeritzt wird. In Handarbeit wird das Baumharz aufgefangen und in traditioneller Methode in V-Form angeritzt und geerntet. Im Anschluss wird die Wunde des Baumes mit Erde verschlossen, was die schnelle Heilung und Regeneration des Baumes unterstützt.

Zum ersten mal in Kontakt mit Drachenblut kamen wir vor ein paar Jahren durch unseren peruanischen Austauschstudenten Viktor, der ein über den DAAD und die Uni Wismar organisiertes Firmenpraktikum bei Kasimir + Lieselotte absolvierte.

Viktor hatte stets ein kleines Fläschchen Sangre de Drago bei sich – ein Allheilmittel von der Oma – das er auf jeden Mückenstich und Kratzer sofort auftrug. Wir haben es ausprobiert und waren sofort begeistert. Man trägt einen kleinen Tropfen der tiefroten Flüssigkeit auf die Haut auf und verreibt diesen mit den Fingern. Innerhalb kürzester Zeit beginnt die Flüssigkeit zu schäumen und lässt sich als Creme wie eine flüssiges Pflaster auf der Haut verteilen; Sangre de Drago ist ein Geniestreich der Natur. Nur wenige Produktentwickler könnten wohl, und das auch nur in wenigen Sternstunden, ein annähernd brillantes Produkt erdenken.

Viktor ist mittlerweile wieder zurück in Peru und lebt umgeben vom Amazonas Regenwald auf der Insel Iquitos. Dort hat er sich für uns nach alten Heilkräutern aus dem Amazonas umgeschaut. Wir sind sehr froh, dass Viktor einen indigenen Produzenten ausfindig machen konnte, der unseren Ansprüchen in Philosophie und Nachhaltigkeit gerecht wird und der Kasimir + Lieselotte zukünftig mit Drachenblut beliefert.

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