Löwenzahn Neuigkeitenbrief

 

Reinigende Kräfte

Der Gewöhnliche Löwenzahn – Taraxacum officinale

 

"Armer gelber Löwenzahn, wirst als Unkraut abgetan. Wärst Du rar wie Orchideen, jeder fänd' Dich wunderschön!“ – Wiltrud Eberhardt

 

Auch als Kuhblume oder Butterblume bekannt, ist der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale) wegen seiner schnellen Ausbreitung weder vom Gärtner noch vom Landwirt gern gesehen. Dabei ist das Wildkraut aus der Familie der Korbblütler vielfältig in Heilmedizin und Küche einsetzbar.

 

Mit dem Ende der kalten Jahreszeit beginnt der Löwenzahn zu wachsen. Umrandet von zahlreichen sägezahnähnlich-gezackten, länglichen Blättern leuchtet seine gelbe Blüte für wenige Tage zwischen April und Juli. In sämtlichen Teilen der Pflanze befinden sich sogenannte Milchsäfte. Seine fleischige Pfahlwurzel gräbt sich tief in den Boden, gibt so der krautigen und mehrjährigen Pflanze Halt und ermöglicht die Aufnahme zahlreicher Nährstoffe aus dem Erdreich. 

 

Nachdem die gelbe Pracht verblüht ist, folgt die beliebte Pusteblume: ein kleiner Wattebausch mit vielen kleinen Schirmfliegern, mit deren Hilfe der Löwenzahn seine Samen auf große Areale verteilen kann. Aber auch durch die Einwirkung des Menschen hat sich das Kraut von Asien und Europa auf der ganzen Nordhalbkugel verbreitet und ist dort nun heimisch. 

 

Aufgrund seiner genetischen Vielfalt wird die Gattung der Löwenzahngewächse (Taraxacum) botanisch unterschiedlich gehandhabt. In Deutschland konnten bisher weit über hundert unterschiedliche Löwenzahn-Arten festgestellt werden. Das ungeübte Auge kann ihn leicht mit ähnlichen Pflanzen oder Löwenzahn-Verwandten verwechseln.

 

Als Lebensmittel können die Blüten zu Gelee oder Sirup verarbeitet werden. Die jungen Blätter mit ihrem leichten Bittergeschmack geben einen leckeren und gesunden Salat mit herber, würziger Note. Zu Kriegszeiten diente geröstete, gemahlene und aufgegossene Wurzel als Kaffee-Ersatz. 

 

Löwenzahn findet man nahezu überall. An jedem Straßenrand und auf jedem Hinterhof, in der Stadt wie auf dem Land wächst die robuste Pflanze und setzt sich durch. Zum Verzehr geeignet sind diese Exemplare jedoch nur bedingt. Beim Sammeln sollte man daher darauf achten, nur jene Pflanzen zu pflücken, die weit entfernt von jeglicher Verschmutzungsquelle herangewachsen sind.

 

Wir von Kasimir&Lieselotte empfehlen unsere Löwenzahn-Tinktur sowie die Löwenzahn-Kapseln für eine Frühjahrs-Kur. Ab Mitte Juni ist dann auch unser Löwenzahn-Tee im Online-Shop verfügbar. Überzeugt von der ganzheitlichen Verarbeitung unserer Pflanzen, verwenden wir sowohl das Kraut als auch seine Wurzeln.