Die Vorbereitung unserer Ackerflächen haben wir fast abgeschlossen.

Unsere aus früheren Pflanzen gewonnenen Samen haben wir ausgiebig gewaschen und sind nun zum Säen berreit.

Als Makierungssaat haben wir Radieschen beigemischt.

Die Radieschen dienen als Indikator, wo sich die Reihe mit den ausgesäten Kardesamen befindet, da Radieschen sehr schnell keimen. Eine Markierungssaat ist unbedingt notwendig, da die Wildkräuter sonst die Karde überwuchern würden.

So sehen wir, wo sich die Reihe befindet und wir können die unerwünschten Beikräuter weg hacken.

Hacken ist übrigens ein sehr wichtiger Bestandteil der Kardenpflege. Um große und wirkstoffreiche Kardenwurzeln zu bekommen, sollten die Gartenpflanzen 2 mal monatlich gehackt werden.

Die Feldarbeiten sind immer eine willkommene Abwechslung zur Büroarbeit. Das ist immer wieder ein kleines Fest. Schön ist es wenn die Sonne scheint und es nicht so kalt und regnerisch ist. 

Wir mussten auf Grund des Wetters die Karden Aussat etwas verschieben, da der Acker so feucht war, dass wir Ihn nicht ohne metertief zu versinken betreten konnten.

 

Parallel dazu werden die Flächen für unsere Artemisia Anna Anpflanzung vorbereitet.

Der Einjährige Beifuß (Artemisia Annua) ist eine stark zählende Pflanze, die besonders viel Dünger benötigt.

Dafür fahren wir aus dem nahegelegen Stall eine Menge abgelagerten Pferdemist an und bringen diesen auf die zukünftige Pflanzzfläche auf.

Ab Mitte Mai beginnen wir dann mit der Pflanzung.

 

Da wir nun schon seit Februar mit dem Artemisia Anna Tee ausverkauft sind, haben wir in diesem Jahr die Anbaufläche unseres Einjährigen Beifußes verdoppelt.

 

Die ersten Teebestellungen werden dann wieder ab Ende Juni möglich sein.

Dann schneiden wir die zu dicht stehenden Artemisia Annua Pflanzen heraus und bringen die frischen Pflanzen gleich in die Trocknung. So gibt es dann einen ganz besonders zarten Artemisia Annua Tee, der noch nicht ganz so bitter ist, wie der der ausgewachsenen Artemisa Annua Pflanzen.