Gänseblümchen Neuigkeitenbrief März

Die ewige Blume
Bellis perennis – Das Gänseblümchen
 
Bereits im Spätmittelalter als Heilpflanze in Kräuterlexika verzeichnet, gilt das Gänseblümchen heute als eine der bekanntesten Pflanzenarten Mitteleuropas. Ganz allein geht der kleine gelbe Punkt und mit seinen weißen Blütenblättern* schnell im frischen Grün der Frühlingswiesen unter. Erst bei massenhaftem Auftreten fällt es uns ins Auge. Viel zu selten, denn mit dem Gänseblümchen lässt sich allerlei Nützliches anfangen. Ausgewählt als die Heilpflanze des neuen Jahres 2017 schadet ein genauerer Blick auf das kleine Gewächs wohl kaum. 
Blüten wie Knospen sind äußerst gut verträglich. Fein nussig und leicht säuerlich im Geschmack findet es im Salat, Quark und Frischkäse sowie zu dekorativen Zwecken gern Verwendung. Das nahezu ganzjährige Pflänzlein kann aber auch in Form von Tees, Tinkturen oder Presssäften zum Einsatz kommen. Innerlich wirken sich seine harntreibenden, appetitanregenden und antioxidativen Eigenschaften positiv auf den Verdauungstrakt aus. Äußerlich kann es durch seine entzündungshemmende Wirkung die Wundheilung vorantreiben, aber auch bei Hautreizungen wie Ausschlag, Insektenstichen oder Ähnlichem helfen. Reich an Vitamin C, Mineralstoffen und Bitterstoffen stellt sich das Gänseblümchen somit als überraschend vielseitige Nutzpflanze heraus.
Die Ernte sollte jedoch möglichst abseits der Zivilisation erfolgen. Das manuelle Pflücken ist zwar mühsam, doch lohnenswert. Auch Kasimir&Lieselotte erntet seine Pflanzen stets per Hand. Nur dadurch kann die Reinheit der Ernte und gleichbleibende Qualität unserer Produkte gewährleistet werden.
 
 
 
*Botanisch gesehen handelt es sich nicht um Blütenblätter, sondern jedes weiße „Blatt“ ist eine Zungenblüte.
 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Kasimir&Lieselotte-Team
 
Neuigkeitenbrief Gänseblümchen 2