Bärlauch Neuigkeitenbrief April 2017

 Heilendes & nahrhaftes Frühlingskraut

 Der Bärlauch – Allium ursinum

Warum der Bärlauch (Allium ursinum) Bärlauch heißt, ist bis heute unklar. Angeblich sollen sich Bären nach ihrem langen Winterschlaf daran stärken. Weit verbreitet in Europa, ist die mehrjährige, krautige Pflanze bereits seit über 2000 Jahren bekannt und gehört damit zu den ältesten Heil- und Nutzpflanzen überhaupt. 

Im Mittelalter galt Bärlauch als unheilabwehrend und wurde gegen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Zudem soll er antibakteriell und blutdrucksenkend, sowie blutgefäßreinigend wirken. Deshalb soll Bärlauch auch der Arteriosklerose vorbeugen und zugleich das Schlaganfalls- und Herzinfarktrisiko senken. Die Naturheilkunde setzt Bärlauch aufgrund seiner entgiftenden Wirkung bei Verdauungsbeschwerden, aber auch bei anderen inneren Leiden eingesetzt.Bärlauch-Tinkturen sind als Naturheilmittel sehr empfehlenswert. Unser hauseigener Bärlauch-Kräuterbitter ist Teil unseres Pakets zur Schwermetallausleitung und wird ausschließlich aus handgeernteten Blättern sowie regional produziertem Roggenreinstalkohol aus Lutherstadt Wittenberg hergestellt.  

Im Frühjahr gehört Bärlauch zu den ersten essbaren Erzeugnissen der Natur. Bis heute wird er ausschließlich wild geerntet, steht jedoch unter Naturschutz. So darf Bärlauch privat nur in geringen Mengen für den Eigenverbrauch gesammelt werden. Je nach Region liegt die Erntezeit zwischen Ende März und Ende Mai. Er gedeiht hervorragend in den feuchten, fruchtbaren Schatten von Laubwäldern oder in der Nähe von Gewässern. Dort bedeckt er in großen Gruppen gern den gesamten Waldboden. Mit der Blüte verliert jedoch Bärlauch schnell an Aroma und verwelkt bei Temperaturen über 15 Grad ebenso wie im direkten Sonnenlicht.  

Eng verwandt mit Knoblauch, Schnittlauch und der Zwiebel, kündigt sein aromatisch-lauchiger Geruch den Bärlauch in der Wildnis an. Um ihn von anderen giftigen Pflanzen mit ähnlichem Erscheinungsbild sicher unterscheiden zu können, sind beim Sammeln stets Aufmerksamkeit und Sachverstand gefragt, denn sowohl Maiglöckchen und Herbstzeitlose als auch gefleckter Aronstab sehen dem Bärlauch durchaus ähnlich, haben jedoch toxische Wirkung.  

Wer diese Hinweise beachtet, hat viel Freude an einer Pflanze, die in der Küche als Gewürz wie auch als Gemüse überzeugt. Außerdem ist Bärlauch reich an Vitamin C. Er sollte aber stets frisch und roh verzehrt werden, da er beim Garen einen Großteil seines Geschmacks einbüßt. Wir von Kasimir&Lieselotte empfehlen daher aus selbstgepflückten Bärlauchblättern ein köstliches Pesto herzustellen. Dadurch wird der Bärlauch im Kühlschrank für einige Wochen und im Tiefkühlfach sogar bis zur nächsten Saison haltbar. Unser Rezept finden Sie im angehängten Video. Einen kleinen Vorrat frischen BärlauchPestos haben wir derzeit sogar auf Lager. Bei Interesse melden Sie sich gern bei uns! 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kasimir&Lieselotte-Team 

Die Grafiken für unsere Neuigkeiten-Briefe entstehen in Zusammenarbeit mit der in Potsdam ansässigen Künstlerin Heike Isenmann.

Bärlauch Neuigkeitenbrief April

 

Klicken Sie hier für das Rezept:

Youtube - Bärlauch-Pesto Rezept