Neuigkeiten im Februar 2021
Im Februar 2021
Liebe Freunde von Kasimir + Lieselotte,

auf der ganzen Welt gehört Fasten zur spirituellen Praxis in Religionen und ist essentieller Bestandteil der Volksmedizin. Bereits Sokrates hatte dazu eine Meinung: 

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“

Freiwillig Fasten

Fastenzeiten haben nicht nur eine lange Tradition, sie erleben auch eine neue Blüte. Während früher in dieser Jahreszeit oftmals einfach aus der Tatsache heraus gefastet werden musste, dass die Vorräte für den Winter aufgebraucht waren, sind die gegenwärtigen Beweggründe aus dem Gegenteil heraus geboren. Der Trend des Fastens heute ist eine Reaktion auf den ständigen Überfluss, in dem wir leben.

Noch mehr Verzicht?

Besonders die letzten Monate haben uns alle bereits mehr als genug spüren lassen, wie es sich anfühlt, mit Verzicht und Rückzug umzugehen. Deshalb stellt sich gerade dieses Jahr für uns die Frage, wie wir mit der Fastenzeit umgehen möchten. Ist noch mehr Verzicht wirklich notwendig?

Fasten als Geschenk

Viel zu oft wird Fasten mit Verzicht und auferlegten Verboten in Verbindung gebracht. Schade eigentlich, denn aus einem anderen Winkel betrachtet, kann diese Zeit ein großes Geschenk und willkommene Gelegenheit sein, um neue Impulse und Abwechslung in den Alltag zu bringen.

Digitales Fasten beispielsweise bringt unseren Geist und Körper die Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und nicht ständig auf „Empfang” sein zu müssen. Wir werden weniger abgelenkt und schenken uns selbst mehr Zeit für das echte Leben.

Gute Gründe für das Fasten

Hier ein paar Vorteile, die das Fasten bringt und weshalb es auch dieses Jahr freudig genutzt werden darf:

  • Auszeit für Körper und Geist schenken
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Neue Energie freisetzen
  • Spirituelle Praxis nähren
  • Körper reinigen und entgiften
  • Seelisches Gleichgewicht wieder herstellen

Worauf achten?

Damit die Fastenzeit optimal genutzt werden kann und der Gesundheit dauerhaft zugute kommt, sollten ein paar wichtige Dinge beachtet werden:

  • Fasten-Maßnahmen nach Gesundheitszustand wählen
  • Entlastungs- und Aufbautage einbauen
  • Ausreichend Wasser und Kräutertees trinken
  • Für genügend Entspannung und Bewegung sorgen

Unser Tipp: Für eine sanfte Darmreinigung zu Beginn einer Fastenzeit ist unser Flora-Equilibrium-Pulver mit Flohsamenschalen optimal geeignet. Leinsamen sind neben Leinsamen dafür bekannt, dass sie Schadstoffe binden und dabei gleichzeitig die Schleimhaut schützen.

Kräuter zum Fasten nutzen

„Unkraut wächst immer“, sagt ein französisches Sprichwort. Viele dieser „Unkräuter”, die im Frühling in voller Kraft aus dem Boden sprießen, entschlacken und entgiften den Körper auf natürliche Weise und unterstützen auch beim Fasten, beispielsweise als Kräutertees oder auch in anderer Form. Neben blutreinigenden Kräutern wie die Brennnessel werden zur Fastenunterstützung auch viele Kräuter mit einem hohen Anteil an Bitterstoffen genutzt.

Bitterkräuter

Zu den Bitterkräutern zählen alle bitter schmeckenden Pflanzen mit einem hohen Gehalt an Bitter- und Gerbstoffen. Hier ein paar Beispiele von heimischen Kräutern:

  • Goldrute
  • Löwenzahn
  • Odermennig
  • Enzian
  • Angelika
  • Tausendgüldenkraut
  • Benediktenkraut
  • Schafgarbe
  • Beifuß
  • Wermut

Als erwähnenswerte Bitterpflanze aus anderen Ländern ist der Kalmegh zu nennen. Umgangssprachlich wird er auch König der Bitterstoffe bezeichnet und neben dem Enzian eine der bittersten Pflanzen weltweit. Kalmegh stammt aus dem asiatischen Raum und ist essentieller Bestandteil des Ayurveda als auch der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Produkttipp: Unser Detoxikum-Kräutertee ist eine erlesene Kräutermischung, die speziell zur Unterstützung für Fastenzeiten von uns entwickelt wurde. Neben Zistrose und Kurkuma sind in diesem Kräutertee vorwiegend heimische Kräuter wie Löwenzahn, Brennessel, Odermennig und Goldrutenkraut darin enthalten.

Warum Bitterstoffe?

Bitterstoffe regen unsere Geschmacksrezeptoren an der Zunge an, was zu vermehrter Speichelbildung führt und dadurch unsere Verdauungssäfte anregt und ins Fließen bringt. Außerdem regen die Ausscheidungsprozesse an und haben insgesamt eine starke Wirkung auf den gesamten Verdauungsapparat.

Je nachdem, wann Bitterstoffe eingenommen werden, können sie den Appetit anregen (vor dem Essen) oder die Verdauung fördern (nach dem Essen).

Doch nur, wenn es auch bitter schmeckt, wird diese Wirkung erzielt. Auf die Zugabe von Süßungsmitteln wie Honig sollte deshalb bei der Einnahme von Bitterkräutern verzichtet werden. Eine Ausnahme ist Süßholz. Es hat die Eigenschaft, den bitteren Geschmack zu mildern, ohne dabei die Bitterwirkung zu verändern.

Kreative Fastenimpulse

Es muss nicht immer ein riesiger Aufwand sein, um die positiven Aspekte des freiwillgen Reduzierens in den Alltag einzuladen. Bereits kleine Dinge haben eine große Wirkung. Wir haben in unserem Team ein paar kreative Anregungen für die Fastenzeit gesammelt:

  • Schlafen statt Netflix
  • Tiere streicheln statt sie zu verspeisen
  • Handy weg und raus in die Natur
  • Mit Müllfasten auf Verpackungen und Plastik verzichten
  • Alkohol durch Wasser ersetzen

Unser Fazit

Wenn wir Fasten als eine liebevolle Einladung an uns selbst verstehen, um Gewohnheiten zu reflektieren und ganz freiwillig aus uns selbst heraus auf etwas verzichten, kann daraus sogar eine willkommene Abwechslung und festliche Zelebration werden.

Mit der richtigen inneren Einstellung ist Fasten auch dieses Jahr eine Chance, neuen Schwung in den Alltag zu bringen und zu neuen Kräften zu kommen. Klingt gut? Finden wir auch.